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Ein paar Gedanken zum Mentaltraining:

Jeder Mensch ist in der Lage, gezielten Einfluss auf sein Unterbewusstsein

zu nehmen. Das ist jederzeit und an jedem Ort möglich. Natürlich sollte man sich vorher mit der Sprache des Unterbewusstseins vertraut machen. Die verschiedenen Techniken werden während eines Mental - Trainings vermittelt. Die daraus resultierenden Anwendungen sind so vielfältig wie das Leben und die Menschen selbst.

Seit Jahren geistert der Ausdruck "Mental" durch die Medien. Wir alle nehmen diesen zu Kenntnis, ohne darüber nachzudenken.

Selbst wenn man den Begriff "Mental" bei den großen Suchmaschinen eingibt, erscheinen nur unzureichende Erklärungen wie:

"Definition: Aus dem englischen übernommener Begriff, der soviel bedeutet wie seelisch, geistig, verstandesgemäß. Beispiel: der Tennisprofi stellt sich mental (geistig und seelisch) auf sein nächstes Spiel ein."

Alles klar? Was können Sie damit anfangen? Alleine der Begriff: "verstandesgemäß" verstößt gegen jede Art von Mentalität.

Denn beim Mentaltraining wird hauptsächlich, nicht ausschließlich, die rechte Gehirnhälfte aktiviert. Hier befinden sich die Zellen, die für das emotionale, gefühlsmäßige, unrationelle Verhalten verantwortlich sind. Hier finden wir hauptsächlich Intuition und Kreativität, während die linke Gehirnhälfte für das rationelle Denken, für die Logik und für die analytischen und mathematischen Prozesse verantwortlich ist.

Der Mensch wird aber überwiegend durch sein Unterbewusstsein gesteuert und damit sollte man der rechten Gehirnhälfte ein bisschen Aufmerksamkeit widmen.

Die Trainerin Vera F. Birkenbihl bietet folgenden Größenvergleich an:

..."wenn man davon ausgeht, dass das Menschliche Bewusstsein eine Strecke von 13 cm einnimmt, dann ist das Unterbewusstsein 11 Kilometer lang - ohne die Steuerung des vegetativen Nervensystems wie Atmung, Verdauung usw."

Wir besitzen hier also einen riesengroßen Speicher, der alles, was um uns und in uns geschieht, ungefiltert aufnimmt und in Schubladen ablegt.

Viele Programme laufen unbewusst ab. Ängste, Gewohnheiten, Verhaltensmuster, Blockaden und Gedanken tauchen als Ursachen auf und bestimmen damit unsere Reaktion, bzw. Wirkung. Der Eingriff in unser Leben ist also immens und viele Menschen sind dem hilflos ausgeliefert. Selbst viele Krankheiten werden unbewusst "verursacht".

Um unser Unterbewusstsein durch Mentales Training zu beeinflussen müssen wir dessen Sprache verstehen und sprechen. Hier ist die Werbebranche schon ganz schön weit. Farbenprächtige Bilder, eine bildhafte, emotionale Textsprache, Werbefilme die ganze Geschichten erzählen um unsere Bedürfnisse zu wecken sprechen für sich.

Diese Bilder, Gefühle und Vorstellungen (Assoziation, Emotion und Imagination) wirken direkt auf unser Unterbewusstsein. Allerdings steht einer eigenen bewussten Beeinflussung ein Filter in der Form unseres Ratio im Weg. Spätestens jetzt scheitern viele Versuche der Eigenmanipulation, denn die wenigsten Mensche kennen den Zugang in Form der Tiefenentspannung im Alphazustand.

Tiefenentspannung und Alphazustand sind eine andere Bewusstseinsstufe, in der das Ratio - also die linke Gehirnhälfte ausgeschaltet wird. Im Wachzustand, also wenn wir bewusst denken und handeln, schwingt unser Gehirn mit einer Frequenz von 14 bis 21 Herz. Man nennt das Beta - Zustand. Während des Alpha - Zustandes liegen die Schwingungen zwischen 7 und 14 Herz.

Um bewusst in den gewünschten Alpha - Zustand zu kommen, bedient man sich  diverser  Entspannungs- Techniken. Diese werden während meiner Seminare gelernt und geübt.

Im Alpha-Zustand gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, das eigene Unterbewusstsein zu beeinflussen. Durch Imagination, Autosuggestion und Emotion (wie bei der Werbung) ist es möglich: das Rauchen aufzugeben, abzunehmen, zuzunehmen, sich auf Ziele zu programmieren, Ängste aufzulösen, Ursachen für Krankheiten zu beseitigen, Energie zu tanken und vieles mehr.

Wenn man jetzt noch davon ausgeht, dass Gedanken Energien sind und diese sich auch verwirklichen, kann man in etwa erahnen, welche großartigen Möglichkeiten durch Mentales Training gegeben sind. Vorausgesetzt natürlich man kennt die richtigen Techniken wie das Visualisieren, Tafeltechnik, 7 Tage - Technik usw.

Nicht umsonst sind die Bücher von Bärbel Mohr oder das sich momentan auf den Bestsellerlisten platzierte Buch "The Secret" so erfolgreich.

Selbst das viel gerühmte "Bauchgefühl" kommt direkt vom Unterbewusstsein und wird durch Mentaltraining verstärkt und als zuverlässiger Führer in das tägliche Leben eingebunden.

Es ist inzwischen durch verschiedene Studien belegt, dass die Menschen, die sich Ihrer Mentalität bewusst sind besser und leichter mit dem täglichen Leben zurecht kommen.

Astronauten, Führungskräfte der freien Wirtschaft, Leistungssportler, Mediziner, Moderatoren und Lehrkräfte besuchen vermehrt Kurse, Seminare und Workshops in denen es um diese Thematik geht und erbringen Spitzenleistungen mit einer Leichtigkeit, die Ihresgleichen sucht.

 

Hier geht's um Reichtum. (geschrieben bei Xing)


Hallo, Ihr Lieben !

Ein interessantes Thema habt Ihr da. Wenn Ihr meinen Senf dazu haben wollt ..... :-))

Es gibt dazu auf der HP von Andreas Ackermann einen download: Bankkonto als Spiegelbild der Seele. Da spricht der Andreas ca. 50 Minuten lang über genau dieses Thema.

Wenn Ihr mir einen Gefallen tun wollt, dann macht das über meine Homepage, geht zu dem Reiter Empfehlungen und da klickt bitte auf Geld. Dann habe ich auch was davon. Ich finde, das ist fair für meinen Tipp.

Das Hauptproblem liegt doch daran, dass viele Leute erst mal definieren müssen, was Reichtum eigentlich ist. Das kann für jeden etwas anderes sein. Schon in der Bibel steht: Trachtet zuerst nach innerem Reichtum. Ich halte das für sehr wichtig. Zuerst innen - dann nach dem Gesetz der Entsprechung auch außen.

Und noch etwas: Viele visualisieren "Geld" oder affirmieren: "Ich bin reich!" Ist das für das Unterbewusstsein vorstellbar? Reich an Misserfolg? Reich an Armut? Reich an Versagen?

Merkt Ihr was? Was bedeutet für Euch "Reichtum"? Wann fühlt Ihr Euch "reich"? Was ist "reich"?

Vielleicht mal darüber nachdenken und dann festlegen, was Ihr an materiellen Gütern noch braucht um "reich" zu sein.

Ach, ich könnte stundenlang so weiterschreiben - aber jetzt ist Schluss. Punkt. Aus.

viele Grüße an alle

Jürgen Krupka



Für was ein Navi alles gut ist.  :-))



Was hat ein Navigationsgerät mit dem Unterbewusstsein zu tun?

Nun ja – auf den ersten Blick nichts-oder?

Als ich mir damals vor cirka 3 Jahren ein Navi zulegte, war ich immer wieder erstaunt, was der kleine Mann in dieser Blechkiste alles wusste. Nachdem ich herausgefunden hatte, wie ich das gewünschte Ziel eingeben konnte, sprach das Männlein mit mir in einer höflichen und ruhigen Stimme um mir klare Anweisungen zu geben, wohin ich zu fahren hätte.

Natürlich habe ich das Männlein getestet und versucht, es an der Nase herum zu führen. Ich bin einfach mal gerade aus gefahren obwohl ich rechts abbiegen sollte.

„Bitte fahren Sie geradeaus. Biegen Sie in 400 Meter rechts ab!“ Nee – denke ich und biege bei der nächsten Gelegenheit links ab. „Bitte wenden Sie“ sagt mein Männlein und lässt sich einfach nicht aus der Ruhe bringen. Ich gebe nach und folge seinen freundlichen Anweisungen bis zum Ziel.

Dort angekommen, habe ich Lust meine Lieblingskneipe anzufahren und gebe diese als neues Ziel ein. Wiederspruchslos führt mich mein Männlein auch zu diesem Ziel. Einfach toll – ich liebe mein Navi.

Es beruhigt mich, zu wissen, dass egal wo ich bin – ich finde immer den richtigen Weg. Selbst wenn es so neblig ist, dass ich meine Hand nicht vor Augen sehen kann, mein Männlein leitet mich mit vertrauter Stimme zum Ziel.

Beim Mentaltraining habe ich genau die gleiche Situation. Ich programmiere mein Unterbewusstsein und dieses leitet mich zu dem Ziel, das ich eingegeben habe.

Durch eine Entspannungstechnik versetze ich mich in einen anderen Bewusstseinszustand und bin in der Lage, mein Unterbewusstsein als Navi einzusetzen. Mein Unterbewusstsein leitet mich dann sicher zu meinem gewünschten Ziel. Selbst dann, wenn ich nicht genau erkennen kann wo ich gerade bin (Nebel) kann ich mir sicher sein, dass ich genau dort ankomme, wo ich auch hin will.

Es ist wirklich ganz einfach, wenn man mal gelernt hat, sein Unterbewusstsein zu programmieren.





Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.

"Ja, auf jeden Fall!
Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird", antwortet der andere Zwilling.

"Ich glaube, das ist Blödsinn!", sagt der erste.
"Es kann kein Leben nach der Geburt geben.
Wie sollte das denn bitteschön aussehen?"

"So ganz genau weiß ich das auch nicht.
Aber es wird sicher viel heller als hier sein.
Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"

"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört!
Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee.
Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt.
Und wie willst du herumlaufen?
Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."

"Doch, es geht ganz bestimmt.
Es wird eben alles nur ein bisschen anders."

"Du spinnst!
Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'.
Mit der Geburt ist das Leben zu Ende.
Punktum."

"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird.
Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen."

"Mutter???
Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter?
Wo ist sie denn bitte?"

"Na hier überall um uns herum.
Wir sind und leben in ihr und durch sie.
Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"

"Quatsch!
Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."

"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören.
Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt ..."





Der verrückte Text


Ncah eneir Sutide der Cmabridge Uinervtistät, ist es eagl in wlehcer Riehenfloge die Bcuhstbaen in eneim Wrot sethen, huaptschae der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle. Der Rset knan ttoaels Druchenianedr sien und man knan es torztedm onhe Porbelme lseen, wiel das mneschilhce Gherin nhcit jdeen Bcuhstbaen enizlen leist, snodren das Wrot als Gnazes. Dhaer wrdee ich mir jtezt agnewöehnn, nur ncoh so zu shcribeen.


Hrlcheize Gßüre 


Jrüegn  Kpukra

Anmerkung:
Mittlerweile mehren sich die Hinweise, dass es die oben erwähnte Studie nie gab. Vermutlich haben sich einige Witzbolde die Idee einfallen lassen um zu testen, ob sie diese Nachricht schnell und weit verbreiten können. Es hat augenscheinlich funktioniert.
Aber egal, ob es diese Studie jetzt gab oder eben nicht: Das Ergebnis (der Text) ist beeindruckend.




Angst vor dem Ertrinken

Der Meister hatte mit seinen jungen Schülern einen Ausflug gemacht.

Zur Rast setzen sie sich an das Ufer eines Flusses, das steil hinab ging.

Einer der Schüler fragte: "Sag Herr, wenn ich nun abrutschen würde und in den Fluss falle, müsste ich dann ertrinken?"

"Nein" antwortete der Meister "Du ertrinkst nicht, wenn du in den Fluss fällst – du ertrinkst nur dann, wenn du drin bleibst."




Arme Leute

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.
Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?" "Sehr interessant!" antwortete der Sohn.
"Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?"

"Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."

"Was hast du also gelernt?" fragte der Vater.

Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier.
Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört.
Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne.
Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont."

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."



Aus dem Weg!

Diese Geschichte spielt im Mittelalter.

Ein alter Kaufmann zieht mit seinem Wagen aus der wunderschönen Stadt Venedig hinaus. Sein Esel tut ihm gute Dienste und zieht den Karren rasch voran. Nach einer Weile erreicht er eine verengte Stelle, die zwei Karren nicht nebeneinander passierenkönnen.

Just in diesem Moment kommt ihm ein zweiter Karren entgegen.

Der andere blickt ihm grimmig in die Augen und ruft: "Geh mir aus dem Wege, alter Mann, oder ich mache das Gleiche was ich in Montecasino tat."

Erschrocken und verängstigt macht der alte Mann sogleich Platz.

Nachdem der Mann mit seinem Karren vorübergezogen ist, fasst sich der alte Kaufmann ein Herz und fragt schüchtern: "Was hast du denn in Montecasino getan?"
"Nun", antwortet der andere "dort bin ich ausgewichen und habe Platz gemacht."




Der Geizhals

Ein sehr geiziger Mann pflegte sein Gold unter einem Baum in seinem Garten zu verstecken. Jede Woche ging er einmal zu dem Baum, grub das Gold aus und betrachtete es stundenlang.
Eines Tages aber fand er nur ein leeres Loch. Der Mann heulte vor Kummer so laut, dass die Nachbarn zusammenliefen, um zu sehen, was geschehen war. Als sie erfuhren, was dem Mann passiert war, fragte einer: "Hast du das Gold denn
zu etwas gebraucht?" "Nein," heulte der Geizhals, "ich habe es mir immer nur jede Woche einmal angesehen."
"Dann," sagte der Nachbar "wenn du das Geld nicht direkt gebraucht hast, kannst du doch genauso gut jede Woche herkommen und das Loch anschauen."



Der Samurai und der Spatz

Es war einmal ein berühmter Samurai, der über all die Jahre für seinen Herren schon viele Kämpfe in unzähligen Kriegen gewonnen hatte.
Aber es kam der Tag, an dem er erstmals einen Kampf verlor.
Gedemütigt und voller Zorn gegen sich selbst und gegen den Rest der Welt, wollte er seinem nun scheinbar unwürdigen Leben ein Ende bereiten.

Er ritt die staubige Landstraße entlang und dachte darüber nach, wie er sich am grausamsten und auffälligsten umbringen könnte.
Plötzlich sah er vor sich auf dem Weg etwas liegen. Er hielt an und erkannte, dass es ein kleiner Spatz war. Dieser lag auf dem Rücken und streckte seine winzigen Füßchen zum Himmel.
Der Samurai, der wegen des Vogels aus seinen Gedanken gerissen worden war, schrie den Spatz an: "Geh mir aus dem Weg, du nichtsnutziges Federvieh!"

Der Spatz aber antwortete: "Nein, lieber Samurai, das werde ich nicht tun. Ich habe eine große Aufgabe zu verrichten."
Der Samurai war ganz überrascht und erstaunt über die selbstbewusste Antwort des Vogels. Er stieg von seinem Pferd, beugte sich zu dem Spatzen hinunter und fragte: "Verrat mir, was so wichtig ist, dass du mir den Weg nicht freimachen willst?"

"Oh", sagte der Spatz, "man hat mir gesagt, dass heute der Himmel auf die Erde fallen wird. Und deshalb liege ich nun hier. Ich werde ihn mit meinen Füßen auffangen."

Als dies der Samurai hörte, fing er an zu lachen. Er konnte sich kaum beruhigen, so sehr schüttelte es ihn. Prustend rief er: "Was? Du kleines Federknäuelchen willst mit deinen dürren Beinchen den Himmel auffangen?"

Der kleine Spatz erwiderte sehr ruhig und ernst: "Tja, man tut was man kann!"




Der Suchende

Es war einmal ein Suchender.

Er suchte nach einer Lösung für sein Problem, konnte sie aber nicht finden.
Er suchte immer heftiger, immer verbissener, immer schneller und fand sie doch nirgends.

Die Lösung ihrerseits war inzwischen schon ganz außer Atem. Es gelang ihr einfach nicht, den Suchenden einzuholen, bei dem Tempo, mit dem er hin- und herraste, ohne auch nur einmal zu verschnaufen oder sich umzusehen.

Eines Tages brach der Suchende mutlos zusammen, setzte sich auf einen Stein, legte den Kopf in die Hände und wollte sich eine Weile ausruhen.

Die Lösung, die schon gar nicht mehr daran geglaubt hatte, dass der Suchende einmal anhalten würde, stolperte mit voller Wucht über ihn! Und er fing auf, was da so plötzlich über ihn hereinbrach und entdeckte erstaunt, dass er seine Lösung in Händen hielt.



Die Banane

In dem Käfig sitzen vier Affen. In der Mitte des Käfigs steht ein Holzpfosten, darüber hängt eine reife, goldgelbe Banane. Um sie zu bekommen, muss man auf den Pfosten klettern. 

Die Affen studieren die Versuchsanordnung.

Nach einer Weile wagt der erste Affe sein Glück. Kurz bevor er die Banane erreichen kann, spülen ihn Wissenschaftler mit einem kalten Wasserstrahl vom Pfahl herunter.
Es dauert wieder eine Weile, aber dann versuchen auch die anderen drei an die süße Frucht zu gelangen. Sie alle fegt der Wasserstrahl kurz vor dem Ziel hinunter. Das Experiment wiederholt sich einige Male. Dann geben die Affen auf.

Nun ersetzen die Forscher einen der Affen. Der Neue weiß noch nichts von dem Wasserstrahl und sieht nur die Banane. Doch als er auf den Pflock steigen will, halten ihn die anderen drei mit lautem Geschrei und körperlicher Gewalt davon ab.

Im Grunde eine soziale Geste.

Nun aber ersetzen die Wissenschaftler mit jedem Versuch einen Affen nach dem anderen. Solange, bis nur noch vier Affen im Käfig hocken, die niemals mit kalten Wasser bestrahlt worden sind.

Doch was passiert: NICHTS!!!

Kein Affe wagt jemals wieder den Pfosten zu besteigen, um an die Banane zu gelangen.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Traditionen beginnen so. Irgendwann weiß niemand mehr, warum man die Dinge so macht, wie man sie macht. Aber jeder ist davon überzeugt, dass es so richtig ist oder nur so geht.

Affig!

Lassen Sie niemals zu, dass Affen Sie davon abhalten, Ihre Ziele zu erreichen!




Die volle Tasse


Es war einmal ein westlicher Professor der Philosophie. Er reiste zu einem Zen-Meister, um ihn nach Gott, der Unendlichkeit, der Meditation und vielem anderen zu befragen.
Der Meister hörte sich schweigend all die Fragen des Mannes an.
Nach einer Weile sagte er: "Du hast eine weite Reise hinter dir und du siehst müde aus. Ich werde dir eine Tasse Tee machen."


Während der Meister den Tee zubereitete, brannte der Professor vor Ungeduld. Er war schließlich nicht zum Teetrinken gekommen, sondern um Antworten auf alle seine Fragen zu bekommen!


Wahrscheinlich war dieser Zen-Meister gar kein weiser Mann und wollte nun nur Zeit gewinnen. Sollte seine Reise gar umsonst gewesen sein? Und als er schon fast am Aufstehen war, kam der Meister mit dem Tablett, auf dem der frisch gebrühte Tee stand. So entschied der Professor, den Tee zu trinken und erst dann zu gehen.


Der Meister nahm die Kanne und begann dem Professor Tee in seine Tasse einzuschenken. Schnell war die Tasse voll und der Tee lief über den Rand und über die Untertasse.


"Halt, Sie Narr! Was tun Sie denn da? Sehen Sie denn nicht, dass die Tasse voll ist? Und dass auch die Untertasse bereits übergelaufen ist?"


Da lächelte der Meister und sprach: "Und genau so ist es mit dir. Dein Verstand ist wie diese Tasse: überfüllt mit Fragen. Selbst wenn ich dir Antworten geben würde, hätten sie gar keinen Platz mehr in deinem Kopf, denn es passt dort genauso wenig hinein wie in diese Tasse. Geh also und leere deine Tasse. Und komm wieder, wenn Platz in dir ist." 


Der Tempel der tausend Spiegel


Eine Geschichte aus Indien

Es gab in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig.

Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg. Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel.

Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten dieSchwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.

Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.

Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde.

Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf.

Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.



Von verliehenen Büchern

Es war einmal ein Gelehrter, zu dem viele Menschen kamen, um ihm Fragen zu stellen.

Eines Tages fragte jemand den weisen Mann: "Warum, Meister, bekommt man eigentlich verliehende Bücher so selten wieder zurück?"

Darauf antwortete der Gelehrte ohne lange nachzudenken: "Weil es leichter ist, die Bücher zu behalten, als das, was drin steht."



Der Wettkampf der Frösche

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.
Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Statt die Läufer anzufeuern, riefen sie also "Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!" oder "Das ist einfach unmöglich!" oder "Das schafft Ihr nie!"

Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.

Das Publikum schrie weiter: "Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!"

Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.

Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.

Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen.

Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!

Verfasser unbekannt


Traurigkeit

Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.

Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.

"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.

"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."

"Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich..., ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."

Die Traurigkeit seufzte tief.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."

Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: 'Papperlapapp, das Leben ist heiter.' und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: 'Gelobt sei, was hart macht.' und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: 'Man muss sich nur zusammenreißen.' und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: 'Nur Schwächlinge weinen.' und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet..."

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber..., aber – wer bist du eigentlich?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung."



Der Elefant

Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind. Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.

Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm." Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer." Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt. Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet. Und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie ein riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.

Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist. Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."

Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufrieden gegeben hatten.

Jürgen Krupka
Mental Trainer
www.krupka-seminare.de